Hier kommen ein paar wilddurcheinander ausgelesene Bilder von unseren Osterferien in Svalbard :)
Samstag, 30. April 2011
Leben in Svalbard 2: Trappers Trail, Sarkofagen - unser Hausberg, Tellbreen - meine Masterarbeit, Soccertoppen
Sonntag, 17. April 2011
Exkursionen und Feldarbeit Permafrost Kurs
Im Permafrost Kurs haben wir einiges an Feldarbeit und 2 Tagesexkursionen unternommen. Während unserer Feldarbeit haben wir in den Permafrost gebohrt und zwei nette Bohrkerne gezogen. Daneben haben wir im Schnee nach Eispolygonen gegraben und oh Wunder auch welche gefunden... jaja was man nicht alles macht für die Wissenschaft. Gegraben haben wir auch im Schnee um die Stratigraphie zu analysieren. Als letztes haben wir noch Temperaturmessungen von unterhalb der Schneedecke gemacht, welche uns Aufschluss über das Vorhandensein von Permafrost geben sollten (wir wissen aber, dass Permafrost hier sowieso fast überall auftritt...)
Auf den Exkursionen haben wir Slush Avalanches angeguckt, Pingos in allen Altersstadien besucht und bestiegen. Gestern dann die letzte Exkursion - ein Rundtrip (leider viel zu kurz) auf dem wir Pingos, eine Ice Wedge Research Site, eine Solifluction Research Site, Blockgletscher, Colesbay und vieeeeeles mehr gesehen haben... Svalbard ist echt toll und wunderschön! (nur das es wieder einmal gesagt ist ;) )
Auf den Exkursionen haben wir Slush Avalanches angeguckt, Pingos in allen Altersstadien besucht und bestiegen. Gestern dann die letzte Exkursion - ein Rundtrip (leider viel zu kurz) auf dem wir Pingos, eine Ice Wedge Research Site, eine Solifluction Research Site, Blockgletscher, Colesbay und vieeeeeles mehr gesehen haben... Svalbard ist echt toll und wunderschön! (nur das es wieder einmal gesagt ist ;) )
vorne: ich (CH) und Ashild (NO)
Helicopter Flight to Nathorstbreen
Am Montag 28. März hatte ich die unglaublich tolle Möglichkeit an einem Helikopterflug teilzunehmen. Mein Master-Supervisor Doug Benn hatte sich für 1,5 Stunden einen Helikopter gemietet und wollte in den Süden Svalbards fliegen um den surgenden (schnellfliessenden) Gletscher Nathorstbreen zu fotographieren. Er hatte zwei Plätze frei und so durfte Harold, einer seiner PhD Studenten, und ich mit.... :) :) :) :) :)
Es war wahnsinnig toll! Ersten der Helikopterflug selbst, zweitens die Landschaft von oben zu sehen, so viel weiss und soooo weitläufig und drittens dieser riesige Gletscher mit den unglaublich grossen und vielen Spalten. Die paar Bilder können leider nicht im geringsten das Gefühl vermitteln, welches ich versprührt habe, aber es ist ein Anfang!




Es war wahnsinnig toll! Ersten der Helikopterflug selbst, zweitens die Landschaft von oben zu sehen, so viel weiss und soooo weitläufig und drittens dieser riesige Gletscher mit den unglaublich grossen und vielen Spalten. Die paar Bilder können leider nicht im geringsten das Gefühl vermitteln, welches ich versprührt habe, aber es ist ein Anfang!


Freitag, 25. März 2011
Mein Zimmer und Brakke 3
Viele von euch haben sich wahrscheinlich schon mal gefragt, wo wohnt sie denn. Nybyen ist das Studentendörfchen 3km ausserhalb Longyearbyen. Ursprünglich wurden die Baracken für die Minenarbeiter gebaut. UNIS hat sie aufgekauft und so wohnen wir nun hier. In Baracke 3 hat jeder sein eigenes Zimmer, 12 unten und 12 oben, und es gibt eine Küche pro Stockwerk, 3 Badezimmer pro Stockwerk und eine Waschküche für alle. Die Küche mit 11 anderen zu teilen, kann ganz schön herausfordernd sein aber es klappt eigentlich ganz gut. Hier nun ein paar Bilder so dass sich jeder ein Bild machen kann:
Donnerstag, 24. März 2011
Exkursion 4 - Grönfjordsbreen / Barentsburg
Da das Wetter in der letzen Woche miserabel war, konnten wir leider keine weitere Exkursion starten. Glücklicherweise waren 19 von 20 Studenten am Dienstag nach der Prüfung am Montag noch anwesend und so konnten wir den "verlorenen" Tag nachholen. Wir fuhren von Longyearbyen über den Longyearbreen ins Skiferdalen und dann Richtung Westen ins Gröndalen. Von da gelangten wir übers Meereis des Grönfjord zum Grönfjordbreen. Nach einigen Schwierigkeiten wegen zu wenig Bezin fuhren wir schliesslich, mit einem Scooter weniger, nach Barentsburg. Wir erhofften uns da noch etwas Benzin zu kriegen, um die restlichen Scooter etwas aufzutanken. Normalerweise ist dieser Trip gut mit einer Tankfüllung zu schaffen. Da wir aber vielerorts in weichem, tiefen Schnee fuhren, hatten wir einen deutlich höheren Verbrauch als erwartet.
In Barentsburg, wirklich ein schrecklicher, aber eindrücklicher Ort, ist EINE Person für die Ausgabe des Benzins zuständig. Logischerweise war der Typ zu diesem Zeitpunkt in Longyearbyen und so mussten wir auf seine Rückkehr warten. Wir verbrachten die Zeit damit uns im Hotel aufzuwärmen und Barentsburg zu besichtigen. Schliesslich starteten wir um rund 18.30 und waren kurz vor neun zurück in Longyearbyen. Ein langer aber sehr spannender Tag!
In Barentsburg, wirklich ein schrecklicher, aber eindrücklicher Ort, ist EINE Person für die Ausgabe des Benzins zuständig. Logischerweise war der Typ zu diesem Zeitpunkt in Longyearbyen und so mussten wir auf seine Rückkehr warten. Wir verbrachten die Zeit damit uns im Hotel aufzuwärmen und Barentsburg zu besichtigen. Schliesslich starteten wir um rund 18.30 und waren kurz vor neun zurück in Longyearbyen. Ein langer aber sehr spannender Tag!
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